AlexanderDr. Alexander Brem

Thymame!
(aus dem Griechischen: erinnere Dich!)

Unsere Erinnerung, das woran wir uns erinnern, oder erinnert werden, ist der Kern all dessen, was in unserem Leben wirkt, das, was unser Denken und Schaffen formt.

Von Anbeginn unseres Seins machen wir Erfahrungen, lernen, nehmen Informationen in unser Bewusstsein auf, wo sie mit dem bereits Vorhandenen verknüpft und durch Wiederholungen immer stärker verankert werden. Je öfter etwas wiederholt wird, desto mehr verlagert sich das bewusste Erinnern in einen Speicher, das Unbewusste, wo es uns dann wörtlich in Fleisch und Blut übergeht. Es läuft dann bei Bedarf ab, wie von selbst.

Im Ozean des Unbewussten sind auch alle vegetativen Vorgänge, die unseren Körper am Leben, im besten Falle gesund erhalten, sowie die praktische Weisheit aus der Erfahrung der unzähligen Generationen vor uns enthalten. Uns wohnt also ein schier unermessliches Potential inne.

Organismen werden ermöglicht und erhalten durch ein wundervolles Zusammenspiel von Informationen, das, je mehr man sich damit befasst und darauf einlässt, das Staunen zu einem andauernden Zustand werden lässt. Langeweile wird in Vergessenheit geraten, Interesse und Neugier zur Selbstverständlichkeit.

Wir haben in unserem Heranwachsen viel gelernt, wovon Vieles keineswegs zu unserem Gedeihen beiträgt. Dann haben wir uns noch unsern Teil dazu gedacht, Schlüsse gezogen, Sichtweisen und Glaubenssätze übernommen oder erschaffen, die uns in einen immer beschränkteren Bewusstseinszustand gebracht, uns immer weiter in eine bewertende und spaltende Denkweise verwickelt haben.

Sehr häufig stimmt unser Denken nur teilweise oder kaum mit den Gegebenheiten der jeweiligen Situationen überein, obwohl wir fest überzeugt sind, dass wir das Richtige denken, also recht haben.

Viele Phänomene und Krankheiten, wie die ständige Zunahme von depressiven Verstimmungen, Leere- und Sinnlosigkeitsgefühlen, sowie sogenannter psychosomatischer Leiden sind mit einer Denkweise verknüpft, die mehr gegen unser Sosein gerichtet ist, als für unser Gedeihen sorgt.

Die Einschränkungen unseres natürlichen Potentials, die dadurch entstanden sind, beschränken uns im Leben unserer Möglichkeiten meist weit mehr, als uns bewusst ist. Ja, oft glauben wir, dass diese Verwirrungen die Wahrheit seien.

Uns aus diesen Verwirrungen zu entwickeln, damit wir wieder des uns innewohnenden Potentials gewahr werden können,  also uns erinnern , ist das Wesentliche an dem Prozess, bei dem ich Menschen, die eine Notwendigkeit zur Veränderung in sich wahrnehmen, begleite.

Die Vorstellung, dass das mühevoll und schmerzlich sein muss ist weniger zutreffend, vielmehr geht es darum, alle unnötigen und uns wesensfremden Gewohnheiten und Denkweisen sein zu lassen und das Wagnis des glücklich Seins einzugehen.

 

 Aus meinem Werdegang:


Studium der Medizin, promoviert zum Arzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzausbildung in Akupunktur und Homöopathie
Ausbildung in Psychotherapie, Existenzanalyse und Psy III-Diplom der Ärztekammer
Arzt für psychosomatische Medizin
Mehr als 30 Jahre Erfahrung mit TAIJI  und MEDITATION, die ich auch in Kursen weitergebe (siehe Termine)